Ein neues Labor zu testen kostet Sie keinen Patienten und keine laufende Versorgung. Der Wechsel muss kein harter Schnitt sein, bei dem ab morgen alles sofort sitzen muss. Praktikabel ist ein gleitender Übergang: ein einzelner Fall, und erst wenn Passung, Termintreue und Abstimmung stimmen, kommt mehr dazu. So nehmen wir bei Maisto in Berlin-Reinickendorf neue Praxen auf.
Vorab klären: was vor dem ersten Fall auf den Tisch gehört
Vier Punkte vor dem ersten Auftrag ersparen die typischen Reibereien der ersten Wochen:
- Datenformat: analoger Abdruck oder Intraoralscan? Wir lesen offene STL-Daten und konstruieren in Exocad. Ein bestimmtes Praxis-System brauchen Sie dafür nicht.
- Material: Welche Versorgung in welchem Werkstoff — Zirkon, NEM, Titan, PMMA oder Wachs? Wir fertigen alles im eigenen Haus inklusive Fräszentrum und geben nichts ins Ausland.
- Termine und Botentour: In Berlin fährt täglich ein eigener Bote, der Abdruck oder Scanmodell abholt und die fertige Arbeit zurückbringt. Kein Versand, kein Paketrisiko.
- Erreichbarkeit: Bei Rückfragen zu Präparation oder Farbe sprechen Sie direkt mit Zahntechnikermeister Antonio Maisto, nicht mit einer Hotline.
Der erste Testfall: klein anfangen, ehrlich bewerten
Starten Sie nicht mit der großen kombinierten Arbeit, sondern mit einem alltagsnahen Fall. Eine einzelne Krone oder eine kleine Brücke zeigt schon, worauf es ankommt: Randschluss und Kontaktpunkt am Patienten, ob der vereinbarte Termin gehalten wurde und wie die Abstimmung läuft, wenn etwas nicht eindeutig ist. Passt der Fall, weiten Sie aus. Passt er nicht, haben Sie nichts verloren, weil Ihr bisheriges Labor weiterläuft.
Eilige oder kniffligere Fälle müssen Sie als Test nicht ausschließen. Wir sagen bei sowas selten ab. Gerade an einem Fall, der nicht Standard ist, sehen Sie schneller, ob ein Labor mitdenkt.
Die Übergabe vom alten Labor
Ein Wechsel betrifft nicht nur neue Arbeiten, sondern auch laufende. Klären Sie sauber, was beim bisherigen Labor offen ist und was Sie mitnehmen. Drei Punkte entscheiden:
- Laufende Fälle: Begonnene Arbeiten beendet in der Regel das alte Labor. Ein Wechsel mitten in einer mehrgliedrigen Versorgung lohnt selten.
- Modelle und Daten: Klären Sie, ob Sie Modelle, Bissregistrate oder Scandaten zurückbekommen. Bei digitalen Fällen liegen Ihre Scandaten ohnehin in der Praxis und gehen direkt ans neue Labor.
- Garantie und Nacharbeit: Für Arbeiten, die das alte Labor gefertigt hat, bleibt das alte Labor zuständig. Das sollte vorher unmissverständlich sein.
Auch für Labore: Fertigung gezielt zukaufen
Nicht jeder Wechsel ist ein kompletter. Einem kleineren Labor geht es oft nur darum, einen Engpass zu überbrücken oder einen Arbeitsschritt zuzukaufen, für den sich eine eigene Maschine nicht rechnet. Das läuft wie ein Testfall: ein abgegrenzter Auftrag, klare Schnittstelle, offene STL-Daten. Sie geben Konstruktion oder Fräsen ab und behalten den Patientenkontakt. Wie das konkret aussieht, steht auf unserer Seite zu Teilfertigung und Lohnarbeiten; die Fräsarbeit selbst läuft über unser Fräszentrum in Berlin.
Wollen Sie einen Wechsel oder Teilauftrag durchspielen, fangen wir mit einem einzelnen Fall an. Schicken Sie uns über die Anfrage für Zahnärzte kurz, um welche Versorgung es geht und ob Sie analog oder digital arbeiten. Wir melden uns mit einem konkreten Vorschlag für Termin und Ablauf, ohne dass Sie sich binden. Maschinen und Materialien finden Sie auf der Seite zu unserem Fräszentrum.