13.06.2026 · Maisto Dentallabor

STL-Daten ans Labor schicken: digitale Schnittstelle zur Fräse

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Ein Intraoralscan ist in wenigen Minuten gemacht, doch zwischen Scankopf und gefräster Krone liegen mehrere Datenübergaben, an denen etwas hängenbleiben kann. Unvollständiger Scan, geschlossenes Exportformat, fehlende Auftragsdaten: jeder dieser Punkte schickt die Datei statt in die Konstruktion erst in die Rückfrage-Schleife. Wir nehmen täglich digitale Aufträge aus Berliner Praxen an und verarbeiten sie komplett im eigenen Haus. Damit der Weg vom Scanner bis zur Fräse durchläuft, lohnen sich ein paar Punkte schon bei der Übergabe.

Welche Formate wir verarbeiten

Wir arbeiten mit offenen Daten. Ein als STL exportierter Intraoralscan lässt sich in jeder gängigen CAD-Software öffnen und direkt in unsere Konstruktion übernehmen. Entscheidend ist, dass der Export wirklich offen ist und nicht in einem geschlossenen Systemformat steckt, das nur die Software des Scanner-Herstellers wieder einliest. Bei manchen Scannern muss die offene Schnittstelle in den Einstellungen erst freigeschaltet werden.

  • STL für die Geometrie von Kiefer, Gegenbiss und Bissregistrat.
  • PLY oder OBJ, wenn Farb- oder Texturinformationen mitlaufen sollen.
  • Exocad-Projekte, wenn Sie selbst konstruieren und nur die Fertigung an uns geben.

Bietet Ihr System kein offenes Format direkt an, sprechen Sie uns an. Meist lässt sich der Export über die Scanner-Plattform freischalten, und wir klären, welcher Weg bei Ihrer Praxis am wenigsten Zwischenschritte hat.

Was einen verwertbaren Scan ausmacht

Die meisten Rückfragen entstehen nicht am Format, sondern an der Aufnahme. Eine Präparationsgrenze, die im Scan nicht durchgängig sichtbar ist, lässt sich in der Konstruktion nicht sauber nachzeichnen. Dann müssen wir nachfragen oder raten, beides kostet Zeit. Trocken gelegte, blutungsfreie Präparationsgrenze und ein vollständig erfasster Gegenkiefer sind die Basis. Das Bissregistrat sollte den realen Kontakt abbilden, nicht eine leicht geöffnete Position. Fehlt der Antagonist oder ist die Bisslage unklar, stimmt die Statik der Restauration nicht, egal wie präzise anschließend gefräst wird.

Auftragsdaten, die mitkommen müssen

Die Datei zeigt uns den Kiefer, aber nicht, was Sie sich vorstellen. Damit der Fall direkt in die Konstruktion geht statt ins Telefonat, gehören diese Angaben zur Übergabe:

  • Zahnregionen und Art der Versorgung, also Einzelkrone, Brücke oder Teilkrone.
  • Gewünschtes Material, bei uns je nach Fall Zirkon, NEM, Titan oder PMMA.
  • Farbangabe und gewünschter Liefertermin.
  • Besonderheiten zur Präparation oder zur Gestaltung.

Je eindeutiger diese Angaben sind, desto direkter geht der Fall von der eingegangenen Datei in die Fräse. Welche Materialien wir im Haus fräsen und wie die Fertigung abläuft, sehen Sie auf der Seite zu unserem Fräszentrum in Berlin.

Was nach dem Eingang passiert

Sobald Scan und Auftragsdaten da sind, konstruieren wir in Exocad und übergeben an die eigene Fräse. Gefräst wird im Haus, nichts geht ins Ausland oder an Dritte. Bei kniffligen oder eiligen Fällen schauen wir uns die Daten direkt an und melden uns, wenn am Scan etwas fehlt, bevor die Fertigung startet. Den Weg von der Konstruktion bis zur Maschine beschreiben wir auf der Seite zu unserem Fräszentrum. Wenn Sie selbst konstruieren und nur die Fräsleistung zukaufen, läuft das über unsere Teilfertigung und Lohnarbeiten. Fertige Arbeiten holen wir mit unserer täglichen Botentour in Berlin ab und bringen sie zurück, ohne Postweg.

Am schnellsten ist es, wenn wir einmal gemeinsam durchgehen, welches Exportformat Ihr Scanner liefert und wie die Übergabe bei Ihnen aussieht. Danach läuft der digitale Auftrag in der Regel ohne Rückfragen durch. Schildern Sie uns Ihren Fall und Ihr System über die Anfrage für Zahnärzte und Praxen, dann klären wir die Schnittstelle und Sie schicken den ersten Scan direkt richtig.

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